Verhalten im Corona-Lockdown

Die wichtigsten Verhaltensregeln beinhalten unter anderem, den Kontakt zu Freunden, Bekannten und auch Familienmitgliedern zu reduzieren. Die komplizierte AHA+L+A-Formel erklärt, was relevant ist und jeder Bürger beachten sollte. Die Formel bezieht sich

  • auf Abstand halten
  • Die Hygiene ist unbedingt zu berücksichtigen mit dem Einsatz von Handschuhen, Sprays, Hände waschen usw.
  • die Maske stets und überall zu tragen
  • Vergessen Sie nicht die regelmäßige Lüftung
  • Viele Bürger nutzen bereits die Warn-App

Es besteht die Möglichkeit, dass Sie Orte aufsuchen müssen, an denen das Risiko einer Ansteckung extrem hoch ist. Sie sind verantwortungsbewusst und bestrebt, sich und andere weitestgehend zu schützen.

Der Lockdown verlängert sich vermutlich bis Ende Februar und vielleicht sogar noch länger. Hohe Infektionszahlen und Mutationen des Coronavirus führen zum Lockdown. Das Coronavirus Codiv-19 beherrscht die Menschheit weltweit. Es liegt an jedem einzelnen Bürger, sich selbst zu und gleichzeitig andere zu schützen.

Masken gehören mittlerweile zum Alltag

Vergessen Sie nicht Ihre Atemschutzmaske, stets sollten Sie einige Masken mit sich führen. Viele Leute fragen sich jedoch, was bedeuten eigentlich die Bezeichnungen FFP1, FFP2 und FFP3? Gemeint sind hier die Schutzklassen. Die Atemschutzmaske mit der Bezeichnung FFP2 schützt beispielsweise gegen gesundheitsschädliche Partikel. 94 % der Schadstoffe werden gefiltert. Bakterien und Viren, die durch Sprechen, Ausatmen, Husten oder Niesen verbreitet werden, filtert die Maske. Das Robert Koch-Institut empfiehlt Masken mit der Bezeichnung FFP2 oder FFP3.

Die Bundesregierung ruft auf, Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts zu vermeiden. Grundsätzlich sind die erwähnten AHA+AL-Regeln einzuhalten. Die Verschärfung der Kontaktbeschränkungen ist ein wichtiger Punkt, der von vielen Bürgern nicht nachzuvollziehen ist.

Kosmetikstudios, Restaurants, Theater, Massagepraxen oder Tattoo-Studios sind geschlossen. Die Beschränkungen haben in jeder Region unterschiedliche Auswirkungen. Nur wenn sich die Menschen streng nach den Regeln richten, ist eine Besserung der jetzigen Situation möglich. Derzeit sind außer Kontaktbeschränkungen nächtliche Ausgangssperren zu beachten. Die Radius-Regel gilt in bestimmten Gegenden, anders ausgedrückt der Bewegungsradius erstreckt sich auf 15 Kilometer, gerechnet vom Wohnort. Tagesausflüge sind in einigen Gegenden nicht durchführbar.

Meinungen der Bevölkerung gehen auseinander

Ein Teil der Bürger ist sich bewusst, dass Corona bereits viele Todesopfer forderte. Der Lockdown ist demzufolge von jeder Person zu akzeptieren. Viele Personen sind jedoch der Auffassung, dass eine Verlängerung für Unmut sorgt. Covid-19 verlangt uns allen viel ab, aber ohne Einhaltung der Verhaltensregeln dominiert Corona, und das darf nicht Realität werden. Corvid-19 oder Codiv-19 führt nicht nur zur Verdrossenheit der Menschen, sondern auch die wirtschaftliche Lage ist alles andere als rosig. Viele Geschäfte müssen schließen. Es ist daher notwendig, dass jede Person verantwortungsbewusst die Verhaltensregeln beachtet und nicht ignoriert. Tätigkeiten verlagern sich digital, wie beispielsweise das Homeoffice. Das Einkaufen geschieht via Internet, Fußballspiele werden auf virtueller Basis angeschaut.

Durch ständige neue Regelungen wissen viele Leute gar nicht mehr, was eigentlich derzeit aktuell ist; wo gilt nun die Radius-Regel, welche Maske ist empfehlenswert und wie war das nochmal mit den Kontaktbeschränkungen? Selbstverständlich kann jeder Bürger im Internet nachlesen, welche Regeln für welche Region gültig sind. Theoretisch ist jeder Verbraucher in der Lage, zu erfahren, was aktuell relevant ist. Die Praxis sieht jedoch anders aus, nur eine kleine Anzahl von Personen macht sich die Mühe, zu überprüfen, was am Wohnort und in der Region erlaubt ist und was nicht.

Die Kontaktbeschränkungen sind eine der härtesten Regeln, denn gerade in schweren Zeiten sucht der Mensch Kontakt zu „Leidensgenossen“, um sich auszutauschen. Nicht immer ist dies telefonisch oder per Skype möglich, Alternativen gibt es jedoch derzeit nicht.

Die Gefahr wird verdrängt oder ignoriert

Anfangs wurden der Lockdown und die Verhaltensregeln akzeptiert. Niemand ahnte, dass es sich nicht nur um ein paar Wochen handelt. Nunmehr sind viele Leute frustriert und teilweise einsam aufgrund der Kontaktbeschränkungen. Jeder Bürger hofft auf die Impfungen, die Durchführung ist allerdings auch nicht von heute auf morgen realisierbar. Eltern mit kleinen Kindern sind besonders betroffen. Homeoffice, Kinder beschäftigen, Hausaufgaben überprüfen, Kontakt mit den Lehrkräften herstellen, sind Tätigkeiten, die zum Alltag gehören. Wann ist die Zeit für Homeoffice?

Trotz aller Unannehmlichkeiten und Unpässlichkeiten ist Geduld angesagt. Immer mehr Freunde und Arbeitskollegen kennen wiederum jemanden, der an Corona erkrankte. Im März/April 2020 gab es nur wenige Leute, die Familien kannten, deren Mitglieder mit dieser Lungenkrankheit angesteckt wurden. Der Satz wird im neuen Jahr 2021 allzu oft ausgesprochen „Ich bin in Quarantäne, bin positiv getestet.“

Spätestens hier kommt die Erkenntnis, Covid-19 doch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Verantwortlichen verstehen den geplagten Bürger, aber die allgemeine Sicherheit und der Schutz vor dem Coronavirus haben Priorität. Die Hoffnung nicht aufgeben, sollte unser Leitsatz sein, nicht, wie umgehe ich die Verhaltensregeln. Die Beschränkungen wurden nicht erfunden, um Unmut und Ärger zu erzeugen, sondern es ist notwendig, sich zu schützen.

Jeder Bürger ist ausnahmslos in Gefahr und von den Auswirkungen der Beschränkungen betroffen, sei es, dass Homeoffice angesagt ist oder dass die Schule nicht besucht werden kann. Die Restaurantbesitzer, Friseure und Betreiber von Kosmetikstudios und viele mittelständische Betriebe kämpfen mit gravierenden finanziellen Problemen.

Das Virus hält nicht nur Deutschland in Atem, weltweit sind Tote und Kranke zu beklagen. Es ist sinnvoll, dass jeder auf seine Art mithilft, das Virus zu bekämpfen. Beherzigen Sie die Verhaltensregeln, vergessen Sie nie die Maske. Nutzen Sie möglichst die vom Robert Koch-Institut empfohlene Atemschutzmaske. Die Hygienevorschriften sind grundsätzlich stets und peinlich genau einzuhalten.

Kinder und Jugendliche müssen sich ebenso anpassen

Erwachsene überzeugen Jugendliche und Kinder von der Notwendigkeit dieser Einschränkungen. Beschäftigungen zu Hause zu suchen, ist nicht immer einfach. Das Internet ist zwar schön, aber sollte doch nicht ausschließlich den ganzen Tag die jungen Leute beschäftigen. Immer mehr Familien kommen zurück auf Gesellschaftsspiele, gemeinsam das Frühstück und Abendessen zu genießen und auch zusammen einen Film anzuschauen. Es ist nicht im Sinne der Bundesregierung, dass sich jeder abschottet und die Jugendlichen sich im Zimmer verbarrikadieren.

Helfen Sie alle mit, dass wir rasch aus dieser Krise herauskommen. Akzeptieren Sie die Einschränkung des öffentlichen und auch privaten Lebens, es bleibt uns allen nichts anderes übrig. Es ist sinnvoll, sich sozusagen mit den Beschränkungen abzufinden und nicht nachlässig zu werden. Das Virus muss ausgemerzt werden, bevor es sich noch großflächiger verbreitet. Die Aufhebung der Sonderregelungen wird nicht innerhalb weniger Tage stattfinden, sondern nach und nach. Seien Sie froh, dass Sie gesund sind und Ihre Familie ebenso.

Viele Leute sind nur halbherzig dabei, die Überzeugung fehlt. Es ist allerdings eine unumstößliche Tatsache, dass es sich um eine gefährliche Krankheit handelt, die von einem aggressiven Virus verbreitet wird. Letztendlich appelliert die Regierung an das Verantwortungsbewusstsein des Bürgers. In einigen Fällen ist allerdings nur Härte angesagt, wenn Appelle nicht mehr reichen.

Mit Spätfolgen ist zu rechnen, „Long Covid“ summiert die möglichen Langfolgen. Es ist daher klug, das Unvermeidliche hinzunehmen, sich und andere Personen zu schützen. Abstand halten, Schutzmasken tragen, die Hygienevorschriften nicht vergessen, sind die derzeit geltenden Grundregeln im Umgang mit Ihren Mitmenschen.

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